Fünf Typen, die ihr in jedem Studio findet - men edition

Fünf Typen, die ihr in jedem Studio findet - men edition

Man könnte fast meinen, dass jedes Fitnessstudio zur Eröffnung einen Komplettsatz mit unterschiedlichen Sportlertypen erhält. Denn auch wenn in jedem Studio andere Menschen trainieren, lassen sich die doch grob in fünf Kategorien einteilen, die so gut wie überall zu finden sind. Entscheidet selbst, zu welchem ihr gehört, aber immer dran denken: Alles nur Spaß! :)

Der Disco-Pumper

Der Disco-Pumper ist der Klassiker unter den Trainierenden. Er kommt 2-5 Mal die Woche und trainiert vornehmlich die Körperteile, mit denen man (vermeintlich) in der örtlichen Disco am meisten Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts generieren kann. Dieser Typus zeichnet sich meist durch eine recht ausgeprägte Arm- und Brustmuskulatur bei gleichzeitig eher dünnen Beinen aus.

Der Stille

Der breite Typ, der schon seit ihr in diesem Fitnessstudio trainiert, mit dem ihr aber noch nie nur ein einziges Wort gesprochen habt, gehört wahrscheinlich zu dieser Kategorie. Sie fallen vor allem durch eins auf: nichts. Sie kommen seit Jahren, spulen mehr oder weniger motiviert ihr Training ab ohne auch nur einen einzigen Ton zu sagen und verschwinden ebenso geheimnisvoll, wie sie gekommen sind. Soziale Kontakte scheinen für sie, zumindest hier, keine Rolle zu spielen.

Der Kommunikative

Für diese Leute scheint das Fitnessstudio eine Art sportlich-angehauchter Frisörsalon zu sein. Man könnte denken, der Hauptgrund ihres Erscheinens läge darin, mit bestimmten anderen Anwesenden über Gott und die Welt zu diskutieren, die neusten Börsennews auszutauschen oder vom vergangenen Wochenende zu erzählen. Das Training an sich ist meist nur schmückendes Beiwerk, mehr als 4 Übungen an Maschinen sind in 90 Minuten meist einfach nicht drinnen.

Der Old-School-Heber

Ganz alte Schule sind diese Herren altersmäßig meist schon etwas fortgeschritten, was man oft an ihren 90er-Jahre-Bauchtasche und den legeren, oft knallbunten Bodybuilder-Hosen erkennt, die sie wahrscheinlich schon die letzten 15 Jahre tragen. Ihre Hebe-Leistungen sind meist weit über dem Durchschnitt und man erkennt, dass die Jungs in jahrelanger Erfahrung schon herausgefunden haben, wie sie ihren Körper am besten quälen können. Maschinen meidet diese Spezies wie die Pest, richtiges Training braucht für sie eins: Freihanteln!

Der Missionar

Ein bekannter und gehasster Typus des Trainiernden. Diese „Sportler“ meinen, jedem, der nicht schnell genug in der Umkleide verschwindet, Ratschläge zur Übungsausführung geben zu müssen. Woher sie sich das Recht dazu nehmen? Gute Frage, ein Blick auf ihre Figur lässt aber erahnen, dass eher nicht der Trainingserfolg die Grundlage dieser Arroganz sein kann. Auch wenn man ihnen oft nicht ansieht, dass sie selbst trainieren, schrecken sie nicht davor zurück dem 120kg Bär, der gerade mit über 200kg Kniebeugen gemacht hat, etwas über schlechte Technik und falsche Beinstellung zu erzählen.

Fazit

Jeder, der in irgendeinem Studio dieser Welt trainiert, hat mindestens einen Vertreter dieser unterschiedlichen Spezies getroffen. Und, wenn man ganz ehrlich zu sich selbst ist, war man zumindest temporär bestimmt auch schon mal einer dieser Kategorien zugehörig.

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